Fit

Am Dienstag wurden die letzten Fäden gezogen und Yari bekam das tierärztliche ok für Hundeschule und Toben.

Ich bin froh, dass wir das hinter uns haben, habe aber auch den Fehler gemacht, Madame etwas zu sehr zu verwöhnen, daher müssen wir jetzt so manches, wie z. Bsp. Leinenführigkeit, wieder deutlich mehr üben.

Das ist der Nachteil wenn man auf den Land wohnt. Der Hund kann überwiegend frei laufen und findet Leine entsprechend sehr doof.

Ich habe sie viel zu viel frei laufen lassen und ihr auch einen zu großen Radius zugestanden. Also wieder mehr Trainingsspaziergänge. Natürlich darf sie auch weiter frei laufen, aber wieder etwas mehr miteinander und nicht nebeneinander her.

In 2 Wochen wird Yari ein Jahr alt. Sie stabilisiert mich so sehr und selbst im den anstrengendsten Phasen möchte ich sie nicht mehr missen.

Sie tut mir einfach gut und ich bin so dankbar sie zu haben.

Jeden Tag schließe ich die Menschen in meine Gebete mit ein, die mir das ermöglicht haben und es ist etwas sehr besonderes, jeden Tag mit dieser Dankbarkeit und Wärme zu beschließen.

Samstag starten wir dann also in der neuen Hundeschule und ich bin echt gespannt. Und wir brauchen das gerade auch dringend.

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Kurzes Update

Yari hat die Kastration gut überstanden, gestern nur geschlafen – bis sie nachts um halb zwei meinte, jetzt genug geschlafen zu haben. Aber mit etwas leckerem Futter ließ sie sich dann ab vier zum weiter ruhen überreden.

Braunüle ist mit Klebeband fixiert, das lässt sie mich nicht lösen und so geht es Mittwoch zur Tierärztin: sowohl Braunüle als auch Entspannungsnaht ziehen.

Nächste Woche dann die restlichen Fäden, die noch raus müssen.

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Kastration

Nächsten Montag oder es soweit: Yari wird kastriert.

Ich hoffe sehr, dass damit dann alles erledigt ist und die Veränderung damit auch Geschichte.

Aber auch, dass sie danach etwas mehr Ruhe vor den Rüden hat. Die nerven sie nämlich mittlerweile.

Nachdem die Fäden gezogen sind, werden wir dann in der neuen Hundeschule anfangen.

Yari braucht das nämlich dringend, sie ist bei ungwohnten Dingen sehr schreckhaft und unsicher und geht dann aggressiv nach vorne. Aus Angst.

Da brauchen wir dann einfach mehr Leute und mehr Hunde zum üben.

Ansonsten ist sie halt gerade im Rüpelalter und noch sturrer als eh schon. Ich muss mich da sehr in Geduld üben um konsequent zu bleiben.

Draußen kann ich sie aber bei uns frei laufen lassen. Da sind ja nur Feld und Wald. In den Straßen ist die Leine nötig und leider auch immer noch Leinentraining, da ging es zu viel zu sehen, hören und schnüffeln um noch Aufmerksamkeit für mich über zu haben.

Aber das ist eine Übungssache.

Heute kommt sie wieder mit zur Tafel. Das war letztes Mal schon viel besser und ich bin gespannt wie es heute wird. Mit tut es gut, weil ich mich dann auf sie konzentrieren kann und muss, was mich von den vielen Menschen ablenkt.

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Lebenszeichen

Wir leben noch, die Ausbildung geht gut voran, der neue Betreuer ist ein Glücksgriff und verhilft zu einer neuen gesetzlichen Betreuung.

Gesundheitlich: Trümmerbrüche der großen Zehe mit massiven Weichteilverletzungen lassen mich seit knapp 5 Wochen mit Vakopedes-Schiene rumlaufen, immerhin knapp an OP vorbeigeschrammt und mit der Schiene kann ich gut laufen.

Die Brüche sind auch schon gut, nur eine letzte Bruchblase verhindert normales Schuhwerk (OK die verheilten Wunden finden Schuhe jetzt auch noch gar nicht gut). Bis Ende Oktober soll ich aber die Hunderunden eh noch mit Schiene machen und bis dahin hoffe ich wieder in normale Schuhe zu kommen.

Die Kastration von Yari muss vorgezogen werden, wegen einer Gewebeveränderung an der Milchleiste eben schon im November, unabhängig ob die Scheinschwangerschaft dann vorbei ist oder nicht.

Da es ihr sonst gut geht und sie quietschfidel ist, mach ich mir da erstmal keinen Kopf.

Leider wird die Kastration nicht bei meiner Tierärztin sein, sondern bei einer Kollegin, aber meine wird die Nachsorge machen.

Es ist viel auf und ab und ich bin jeden Tag dankbar Yari zu haben.

Es ist aber auch soweit alles schaffbar, mal besser, mal schlechter, aber schaffbar.

Nur das Kontakt halten fällt gerade schwer, viele angefangene Mails die dann doch nicht beendet wurden, samt schlechtem Gewissen weil ich so gar nichts von mir hören lasse. Ist keine böse Absicht und auch kein Desinteresse, schaffe es grad nur nicht .

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So viel passiert

Wir leben noch und es geht uns den Umständen entsprechend soweit gut.

Yari und ich sind zusammengewachsen und ein Team.

Es wurden wieder Betreuungsstunden bewilligt und ich wechselte den Betreuungsverein. Morgen lerne ich den neuen Betreuer kennen.

Die neuen gesetzlichen Vorgaben für PTBS-Assistenzhunde stürzten mich in ziemliche Gewissensbisse, ich finde manches davon für Yari unfair und möchte das ihr und mir nicht zumuten.

Nach langem hin und her entschied ich, dass ich auf den Assistenzhunde-Schein verzichte und dafür Yari nur das lernen muss, was sie bei mir auch braucht und die aus meiner Sicht sehr kritischen Dinge, die ich auch nicht brauche und will, weg zu lassen.

Sie wird damit aber auch leider kein Assistenzhund, sondern ein ESA/ESD (Emotial Support Animal/Emotial Support Dog), hier lernt sie nur die Dinge, die für mich auch wichtig sind und bei denen sich Yari auch wohl fühlt.

Es war eine sehr schwere Entscheidung und ich werde dazu irgendwann mal genaueres schreiben.

Nichts desto trotz, die Ausbildung geht voran, im Moment stagniert sie etwas, da Yari gerade läufig ist und die Konzentrationsspanne entsprechend kurz. Aber im Großen und Ganzen läuft das ganz gut.

Mit der gesetzlichen Betreuung gibt es leider auch Probleme, so dass ich auch hier einen Betreuerwechsel anstrebe. Leider muss ich das selbst bei Gericht beantragen (eigentlich der Aufgabenbereich der Betreuerin), dauert hoffe ich, dass ich das mit dem neuen ambulanten Betreuer angehen kann.

Durch den Wegfall der Betreuung ist leider die Wohnung in einem arg katastrophalen Zustand. Das ist erstmal wichtiger.

Zahnarzttermin war auch (wieder Lachgas), da steht mindestens ein Termin noch aus, eventuell auch zwei.

Der nächste ist Ende August.

Es ist wirklich sehr viel passiert, ohne Yari und MissMutig hätte ich diese Zeit nicht überstanden. Für die beiden bin ich unendlich dankbar.

Destruktives Verhalten war leider ebenfalls dabei, die Konsequenzen werde ich noch lange deutlich spüren.

Es geht aufwärts, sehr langsam und das Loch ist arg tief, aber immerhin endlich wieder in eine positive Richtung.

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Nicht so prickelnd

Im Moment ist alles nicht so prickelnd.

Überlege ernsthaft ob ich Yari statt zum Assistenzhund zum ESA (Emotial Support Animal/Dog) auszubilden lasse. Zum einen aus finanziellen Gründen, aber auch weil sie als Assistenzhund sehr viel lernen müsste, was ich gar nicht brauche.

Dazu kommt, dass das Training gerade etwas schleift, weil ich nicht die nötigen Nerven, Ruhe und Geduld aufbringen kann.

Betreuung nach wie vor ausgesetzt und aktuell nicht sicher, ob sie überhaupt wieder anfangen wird (was das Training auch erschwert).

Erfahren, dass die werte Dame vom Landkreis, die letztes Jahr so übergriffig war eine Nachbarin von mir ist und nichtmal eine Minute entfernt wohnt. Da war das Gefühl, dass sie mir Zuhause auflauert (nachdem sie ja meinte, ich müsste ja nicht wissen dass sie kommt) doch nicht nur paranoid.

Erschwert gerade jeden Kontakt hier im Ort (und ja ich weiß mittlerweile wie sie aussieht, da ich aber gesichtsblind bin hilft mir das unterwegs leider nicht).

So froh MissMutig zu haben, ohne sie und Yari gäbe es mich nicht mehr.

Ohne sie würde ich auch die Wohnung nicht hin kriegen.

So unendlich dankbar sie zu haben.

Und ohne Yari würde es gar nicht aushaltbar sein. Die gibt mir die nötige Tagesstruktur um durch zu halten.

Mit der gesetzlichen Betreuung seit unzufrieden, aber grad keine Kraft das zu ändern. Aber nicht zu wissen, ob sie das was vereinbart war gemacht hat oder macht oder eben doch nicht, ist Grad keine wirkliche Hilfe.

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dies und das

Für die Umstände geht es soweit gut. Ich bin halt wieder weit weg, sehr im Moment, bloss nicht denken oder gar fühlen. Also wieder im nicht-sein.

Mit Yari übe ich nach wie vor Leinenführigkeit. Gerade wenn andere Hunde im der Nähe, klappt das gar nicht, also üben wir das gezielt.

Da sie draußen aktuell oft nicht ansprechbar ist, geht es auch darum.

Man merkt ihr den Beagle grade sehr an, Gerüche sind extrem spannend und ablenkend. Und in ihren Augen wichtiger als alles andere.

Das trainieren mit Yaris lenkt mich auch ab. Ohne sie, keine Ahnung, mir sie lässt mich das alles gerade aushalten. Das ist ihr gegenüber sicher nicht fair, aber so ist es gerade..

Dazu kommt, dass der Zahnarzt ansteht, der Vortermin war heute,0 der erste Lachgastermin ist am 15.

Mit der gesetzlichen Betreuung gibt es auch Probleme, da sie einiges nicht wie abgesprochen macht. Auch das Geld für diesen Monat hat sie noch nicht überwiesen, was echt nervt. Es sollte eigentlich am 30. schon auf meinen Konto sein. Das gilt auch für die Miete und ich gehe davon aus, dass sie auch die noch nicht überwiesen hat.

Heute wollte sie es eigentlich machen, doch bisher noch nichts.

Eigentlich sollte das eine Erleichterung sein, aber wenn ich mich nicht drauf verlassen kann, ist es das Gegenteil.

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Betreuung

Es wird keine ambulante Betreuung mehr geben. Bisher hat immer der Therapeut das entsprechende Schreiben, dass ein persönliches Treffen für mich nicht möglich ist, weil das massiv triggert, geschrieben.

Ich hab aber keinen mehr und die Ärzte hatten ja nie was mit zu tun und verstehen das Problem nicht. Zumal ich es aktuell auch nicht erklären kann, weil schon das Gespräch darüber triggert und ich dann nur verstumme, was gab gern wieder als stur oder bockig gesehen wird.

Da die bisherigen Schreiben von der PIA nicht zur Verfügung gestellt werden (also dem Arzt jetzt), gibt’s keine Stellungnahme.

Hinkriegen tu ich es aber auch nicht. Also wird sie nicht bewilligt.

Ich hab keine Kraft darum zu kämpfen.

Das macht wieder deutlich wieviel meines Hilfenetzwerkes ich in den letzten 3 Jahren verloren habe (bis auf eine Person alle!). Menschen die dann für mich kämpften, wenn ich es nicht mehr konnte.

Die erklären konnten, wofür mir die Worte fehlen oder im Hals stecken bleiben.

Und wie weit der Rausschmiss aus der PIA greift. Es ging nie nur um Therapie, sondern eben immer vorrangig auch um die nötigen Schreiben für Ämter und Behörden.

Weil dort die Zeit war, auch Mal zu erklären, wenn es nicht grad aktuell war oder zu sehen was es eben mit mir macht, dieses Thema.

Zeit, die beim Arzttermin schlicht nicht ist. Weil es um Medikamente geht und eben das medizinische. Für das andere gab es ja die Therapie.

Ich bin das alles leid, bin es einfach müde.

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Es geht voran

Heute waren wir wieder auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Schon beim letzten Mal hat das gut geklappt und wir konnten ein paar einfache Übungen machen, heute ging es noch besser und so lange kein Hund auftaucht, ist sie auch zunehmend konzentriert und vor allem freudig bei der Sache.

Solange ich nicht in den Laden muss, geht das auch die mich sehr gut.

Auch das Rad fahren klappt mittlerweile super, sie liegt in ihrem Korb und schaut sich die Welt an. Schlafen geht noch nicht, egal wie müde sie ist, aber sie liegt ruhig da.

Lkws findet sie immer noch gruselig und der Idiot, der dann auf der Kreuzung ohne ersichtlichen Grund rumhupte, war jetzt nicht wirklich hilfreich. Doch auch da bleibt sie mittlerweile liegen.

Regen findet sie immer noch doof, aber immerhin können wir unsere Runden mittlerweile auch im Regen laufen (es hab auch schon Zeiten, da ist sie bei Regen ausgebüxt und nach Hause gelaufen, wo sie dann auf mich gewartet hat, unterm Terassendach).

Mal schauen ob wir die Tage wieder ein Jungspund-Treffen organisiert bekommen, heute ist es ja nicht so heiß, dass auch die Neufundländer Spaß dran haben.

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Betreuung endet

Nachdem ich seit Mitte April schon nur einen Betreuer hatte, der immer absagte, wird die Betreuung nun ganz ausgesetzt. Der Bewilligungszeitraum endete Ende Mai, der neue ist noch nicht bewilligt, jemanden für Wohnung finden sie auch nicht und so wird jetzt ausgesetzt.

Es geht wieder um Mitwirkungspflicht und so weiter, weil die bisher geschriebenen Sachen nicht mehr gelten und ohne aktuellen Therapeuten das nicht so einfach wieder in ausführlicher Stellungnahme besorgbar ist.

Kurze Stellungnahmen vom Arzt reichen nicht.

Dass die mit den Theater mich total triggern und alles (z.Bsp Kontakt per Mail) noch unmöglicher machen, ist ja scheints egal. Was es mit mir macht oder wie es mit damit geht ja sowieso.

Ohne Hund wäre ich schon längst wieder stationär. Oder nicht mehr am Leben. Ich bin echt froh Yari zu haben.

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