So viel passiert

Wir leben noch und es geht uns den Umständen entsprechend soweit gut.

Yari und ich sind zusammengewachsen und ein Team.

Es wurden wieder Betreuungsstunden bewilligt und ich wechselte den Betreuungsverein. Morgen lerne ich den neuen Betreuer kennen.

Die neuen gesetzlichen Vorgaben für PTBS-Assistenzhunde stürzten mich in ziemliche Gewissensbisse, ich finde manches davon für Yari unfair und möchte das ihr und mir nicht zumuten.

Nach langem hin und her entschied ich, dass ich auf den Assistenzhunde-Schein verzichte und dafür Yari nur das lernen muss, was sie bei mir auch braucht und die aus meiner Sicht sehr kritischen Dinge, die ich auch nicht brauche und will, weg zu lassen.

Sie wird damit aber auch leider kein Assistenzhund, sondern ein ESA/ESD (Emotial Support Animal/Emotial Support Dog), hier lernt sie nur die Dinge, die für mich auch wichtig sind und bei denen sich Yari auch wohl fühlt.

Es war eine sehr schwere Entscheidung und ich werde dazu irgendwann mal genaueres schreiben.

Nichts desto trotz, die Ausbildung geht voran, im Moment stagniert sie etwas, da Yari gerade läufig ist und die Konzentrationsspanne entsprechend kurz. Aber im Großen und Ganzen läuft das ganz gut.

Mit der gesetzlichen Betreuung gibt es leider auch Probleme, so dass ich auch hier einen Betreuerwechsel anstrebe. Leider muss ich das selbst bei Gericht beantragen (eigentlich der Aufgabenbereich der Betreuerin), dauert hoffe ich, dass ich das mit dem neuen ambulanten Betreuer angehen kann.

Durch den Wegfall der Betreuung ist leider die Wohnung in einem arg katastrophalen Zustand. Das ist erstmal wichtiger.

Zahnarzttermin war auch (wieder Lachgas), da steht mindestens ein Termin noch aus, eventuell auch zwei.

Der nächste ist Ende August.

Es ist wirklich sehr viel passiert, ohne Yari und MissMutig hätte ich diese Zeit nicht überstanden. Für die beiden bin ich unendlich dankbar.

Destruktives Verhalten war leider ebenfalls dabei, die Konsequenzen werde ich noch lange deutlich spüren.

Es geht aufwärts, sehr langsam und das Loch ist arg tief, aber immerhin endlich wieder in eine positive Richtung.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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