Englisch Übersetzung

Kann einer von euch gut Englisch und könnte mir meinen Spendenaufruf bitte ins Englische übersetzen?

Das würde mir sehr helfen. Vielen Dank.

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Spendenaktion

Da sich für die Ausbildung zum Assistenzhund die finanzielle Situation leider verändert hat, habe ich entschieden, dass ich die Spendenaktion wieder reaktiviere.

Es geht nur um die Kosten der Ausbildung zum Assistenzhund, die laufenden Kosten wie Futter, Ausstattung, Tierarzt usw., sind nach wie vor geregelt.

Unterstützen könnt ihr mit Spenden, aber auch mit dem Teilen des Links.

Durch das Teilen bekommt er eine größere Reichweite, was und wirklich extrem hilft.

Von daher ist das Teilen ausdrücklich erwünscht! Egal wie gross oder klein der Leserkreis ist oder welche(s) Medium/Plattform.

Vielen lieben Dank! Yari und Ilana

https://gofund.me/627bf351

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Auf und ab

Im Moment gibt es hier etwas auf und ab, die Finanzierung, die eingeplant war, fällt weg.

Das wiederum hat zur Folge dass ich hier einiges ändert.

Nach wie vor ist der Plan Yari zum Assistenzhund auszubilden und für mich wird sie auch ein Assistenzhund werden.

Nur das wie und über welche Wege und wie offiziell bzw ob Prüfung oder nicht und so weiter, das muss ich jetzt erstmal neu klären.

Fakt ist: schon jetzt stabilisiert sie mich sehr.

Wenn also alle Stricke reißen, wird sie als „normaler“ Hund ausgebildet und sie kann dann im Rahmen eines normalen Haus- und Familienhundes mich unterstützen.

Schon jetzt ist sie ein unglaubliches Geschenk für dass ich ewig dankbar sein werde.

Wie viele Trainerstunden und beim „normalen“ Hundetrainer oder tatsächlich beim Assistenzhundetrainer wird sich dann einfach zeigen. Je nachdem was eben finanzierbar ist.

Für mich ändert sich also nur das wie.

Klar wäre die Ausbildung im Assistenzhundezentrum ideal, aber es war auch immer klar dass das ohne Übernahme durch einen Verein oder Sponsor nicht möglich ist.

Dass sich da plötzlich ein Assistenzhundetrainer findet, habe ich nicht erwartet. Und auch wenn es da jetzt einen Platz gäbe, war immer klar dass das die Finanzierung doch etwas schwieriger macht. Die sind nun mal einfach teurer und weiter weg, sodass auch Fahrtkosten und so weiter dazu kämen.

Ich habe gemerkt, dass der Wegfall der geplanten Finanzierung zwar wirklich schade ist und die Möglichkeiten stark einschränkt, für mich aber nicht das Aus bedeutet.

Es zeigte auch wie viel Unterstützung mir Yari jetzt schon gibt. Das macht auch Mut und Hoffnung, dass es zur Not eben auch ohne fachliche Unterstützung für mich ein besseres Leben bedeutet. Weil es das jetzt schon ist!

Es mag dann nicht um die Unterstützung sein, die ein ausgebildeter und geprüft assistenzhund bietet, aber ich bin so unendlich dankbar Jahre zu haben, das ist für mich das eklig gar keine Rolle spielt dass diese finanzielle Unterstützung nun wegfällt.

Ich bin dieser Person so unendlich dankbar, denn ohne sie hätte ich Yari nicht und ich wünschte ich könnte ihr glaubhaft klar machen, wie viel mir das schon bedeutet und dass sie immer Yaris Patentante sein wird und immer in unserem Herzen einen sehr großen Platz haben wird.

Du bist mir sehr wichtig und ich wünsche dir von Herzen, dass es dir bald wieder besser geht! Mach dir um uns keinen Kopf, wir kriegen das schon hin!

Nun zum aktuellen Training:

Nachwievor geht es in erster Linie ums runterkommen. Also ruhig sitzen und warten bis die Türen offen sind, bis ich durch die Tür durch bin und erst dann darf sie nach.

Das ist für den kleinen Wirbelwind wirklich schwierig, aber sie macht das schon ganz gut.

Aktuell hat sie 9 Kilo und wächst und gedeiht. Nach den doch etwas längeren Beinen der letzten Wochen kommt der Körper jetzt nach und ich muss das Geschirr spätestens jeden zweiten Tag weiter stellen.

Der Zahnwechsel macht ihr gerade ziemlich zu schaffen, was zur Folge hat dass sie wirklich an allem und jedem und am liebsten an meinen Händen herum knabbert.

Sie kann mittlerweile schon an die zwei Stunden alleine bleiben, wir sind auch schon mit dem Rad in die Stadt und wieder zurück gefahren, dabei musste ich aber feststellen, dass der Fahrradkorb so langsam grenzwertig wird und wir definitiv einen größeren brauchen (was dann leider auch wieder zu neu gewöhnen müssen führt)

Leinenführigkeit ist dafür ein Thema, mit dem sie so gar nicht warm wird. Im Moment arbeiten wir eher daran, dass sie nicht zieht. Das geht mal besser mal schlechter aber im Großen und ganzen geht es voran.

Sie hat einen kleinen Malteser als so ziemlich besten Kumpel und die beiden zusammen sind einfach wirklich super und süß. Und sehr ausdauernd. Wir versuchen also regelmäßig da eine gemeinsame Runde zu finden, bei der sie dann auch auf unsere Wiese rumtoben dürfen.

Sie liebt die Schleckmatten, vor allem mit Leberwurst und Joghurt. Da kann sie sich wirklich ewig mit beschäftigen, weshalb wir das tatsächlich für die Zeiten alleine nutzen.

Unterwegs haben wir immer so einen Futterbeutel dabei, der am anderen Ende der Schleppleine hängt. Denn interessant ist der leider immer nur wenn er in Bewegung ist.

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wie es ohne sie war und ich möchte mich auch gar nicht dran erinnern. Mir tut diese Struktur gut aber mir tut auch der Hund gut, Yari gut.

Tagsüber sehr eigenständig und sehr stur und mit einem wirklich eigenen Kopf gesegnet, kuschelt sie sich nachts gerne unter der Decke an mich.

Ich würde sie gegen nichts in der Welt eintauschen! Nie hätte ich gedacht, das ist schon so viel ausmacht genau diesen Hund zu haben und wie sehr das meine Psyche stabilisiert. Dazu muss ich gar nichts können und gar nichts machen ausser hier zu sein.

Wenn ihr es irgendwie hinkriegen werden wir diesen Eignungstest Ende Mai machen. Einfach weil es Voraussetzung ist für eine eventuelle Assistenzhundeprüfung.

Was danach kommt und inwieweit sie eine Ausbildung genießen darf, werden wir dann sehen. Doch auch ohne , wird sie immer mein Hund sein und bleiben und für mich auch ein assistenzhund sein, dass sie mich im Alltag unterstützt. Das ist unerheblich ob sie eine Prüfung gemacht hat oder nicht.

Die Prüfung wäre nur wichtig für die anderen. Damit wäre sie offiziell ein Assistenzhund und hätte weit mehr Rechte, könnte beim Einkaufen, Arztterminen und so weiter unterstützen.

Natürlich wäre das toll, aber es ist für mich nicht zwingend erforderlich. Diese Unterstützung habe ich ja jetzt auch nicht.

Die Unterstützung zu Hause hingegen und für meine Psyche, die ist doch schon jetzt enorm.

Egal was passiert, Yari und ich werden unseren Weg weitergehen und aus den gegebenen Situationen das Beste machen.

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Training

Am Freitag fiel ja die Gruppenstunde vor Ort aus, aber wir hatten einen Online Termin, was für mich sogar sehr gut so war.

Denn hier vor Ort hatten wir dann doch wieder mehr mit dem Beutel gearbeitet und so weiter, für mich war aber ein anderes Thema wichtiger und das konnten wir online sehr gut klären

Von vielen Seiten höre ich ja dass ich einen sehr aktiven Hund habe und dass ich denen deutlich mehr auspowern müsste, mir laufen lassen längere Spaziergänge machen und so weiter

Jetzt ist Yari knapp 19 Wochen alt und die Richtlinie ist ja pro Lebensmonat 5 Minuten spazieren gehen oh, dann kommt ja noch toben, Training, Beutel-Training und so weiter dazu.

Zu Ostern ging es mir ja nicht so gut und ich bin tatsächlich auch eine große Runde mit Bekannten gelaufen und Yari war danach natürlich auch ruhiger. Klar, die war einfach kaputt.

Am Tag davor durfte sie auch etwas länger mit einem Hundefreund toben deutlich mehr freilaufen als sonst, da Training für mich einfach gar nicht wirklich machbar war.

Trotzdem hat mir die Zeit zu denken gegeben ob was dran ist, ob sie wirklich einfach mehr toben und laufen müsste um ausgepowert zu werden.

Ich habe also versuchsweise mehr Beutel-Jagd und Reizangel mit ihr gemacht und ja sie war ruhiger, aber irgendwie hatte ich auch das Gefühl es war zu viel.

Von daher war für mich tatsächlich im Vordergrund das Thema wie viel auspowern ist nötig Punkt ich habe nun mal mit Beagle und Boxer 2 sehr aktive Hunderassen mit drin, konnte einfach nicht mehr einschätzen, ob Kopfarbeit und so weiter wirklich so weit reichen, dass es den Hund auch körperlich ausreichend auspowert.

Denn natürlich darf sie auch laufen und toben und mit Hunden spielen usw. Ich wusste nur nicht mehr was das richtige Maß ist.

Im Termin mit der Hundetrainerin habe ich also genau das zum Thema gemacht gemacht.

Yari ist ein extrem reizempfänglicher Hund.

Da reicht das Gähnen einer Katze um sie aus dem Schlaf zu reißen. Hochfahren ist also definitiv kein Problem dieses Hundes. Runterfahren hingegen sehr wohl.

Es geht also nicht darum den Hund noch mehr aus zu powern, sondern darum, dass sie lernt, runterzukommen.

Etwas, was vielen Welpen, vor allen den aktiven, sehr schwer fällt.

Von daher war der Schwerpunkt unseres Trainingszeit Freitag eben Ruhe reinzubringen.

Das fängt bei Kleinigkeiten an. Wenn ich aufstehe und uns fertig mache um rauszugehen, gehen wir erst, wenn sie sitzt und sitzen bleibt bis ich das okay gebe dass wir jetzt rausgehen.

Bisher hatte ich eher in den kleinen Springteufel der an Tür und mir Hochsprung und Pirouetten drehte, vor lauter Aufregung und Vorfreude das es raus geht.

Allein diese kleine Übungen, denn das machen wir tatsächlich bei jeder Tür, merke ich, dass sie besser zur Ruhe kommt, wenn es dann wirklich um schlafen geht.

Es ist immer wieder mal eine kleine Diskussion, bei der ich dann halt zeige dass ich das auch wirklich ernst meine und wir ohne dass sie ruhig vorher sitzt und wartet, wir eben nicht rausgehen.

Yari findet das natürlich doof. Sie testet auch aus ob ich das wirklich ernst meine und muss dann eben erfahren, dass es ohne eben kein rausgehen gibt. Oder in speziellen Situationen, wenn sie sehr gezielt auf stur stellt und anfängt mich zu maßregeln, ich eben alleine raus gehe und sie nur mit kann wenn sie vorher ruhig ist.

Betreffen hat sie das schnell, gar keine Frage. Trotzdem versucht sie regelmäßig mich auszutricksen oder ihren Willen durchzusetzen oder schaut er einfach länger durchhält.

Das kann ich ja dann ganz gut, weil ich dann auch auf stur schalten kann. Und ich muss ja nicht raus und zur Not gibt es hier Hundetoiletten in der Wohnung, so dass ich das auch einen Tag durchziehen könnte (was ich bisher Gott sei Dank nicht musste).

Es sind ja jetzt erst drei volle Tage an denen ich das so mache, merke aber jetzt schon, dass sie tagsüber deutlich besser runterfahren kann und das auch im Beisein der Katzen, die ja doch immer wieder mal ihren Liegeplatz wechseln.

Es fühlt sich für mich stimmig an und ich habe auch das Gefühl dass es Yari gut tut, auch wenn sie das vorm rausgehen immer noch doof findet und erstmal motzt.

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Neue Möglichkeiten

Ich habe eben einen Anruf erhalten von einer Assistenzhundetrainerin, die sehe ich auf assistenzhunde für PTBS, Autismus und psychische/psychiatrische Erkrankungen spezialisiert hat.

Sie hatte Kapazitäten und konnte uns in die Ausbildung aufnehmen.

Dazu müsste Yari aber erst die Eignungsprüfung bestehen.

Dabei gibt es zwei Schwierigkeiten: das eine ist, dass es etwa 120 km entfernt und nur unter der Woche möglich ist (wobei mir die Prüferin einen Brückentag angeboten hat, da kann mich evt MissMutig fahren, das kläre ich gerade), das andere ist dass diese Prüfung auf Video aufgezeichnet wird.

Gefilmt oder fotografiert zu werden triggert mich ja massiv, so dass wir da gucken müssten wie das gehen soll.

Eine Möglichkeit wäre das eine zweite Assistenzhundetrainerin bei der Prüfung dabei ist (Prüfung läuft prinzipiell im 4-Augen-Prinzip, daher auch auf Video aufgenommen).

Doch bevor sich die ganzen anderen Frage stellen, brauchen wir eben diese Eignungsprüfung, zumal die auch Bedingungen für die Prüfung dann ist.

Wenn Yari dort durchfallen würde, bräuchten wir uns nicht mehr um Prüfungen und offizielle Vorgaben für Assistenzhunde und so weiter kümmern, das ist sowieso nicht zur Prüfung zugelassen würde.

Diese Prüfung könnte am 27.Mai stattfinden

Wenn sie aber besteht, würde sie offiziell zu Assistenzhundeausbildung zugelassen.

Dann stellt sich die Frage wie ich es schaffen kann einmal im Monat dort hinzukommen, die Wochen dazwischen würde die Hundetrainerin vor Ort mit uns arbeiten, aber ein Termin im Monat vor Ort wäre dann Pflicht.

Dafür wäre Yari dann auch ganz offiziell und schriftlich ein „Assistenzhund in Ausbildung“, was einige Zugänge ermöglicht, die ein Familienhund nicht hat (Arztpraxen, im öffentlichen Raum, manche Einkaufsläden usw), was ja auch für die Ausbildung nicht unwichtig wäre.

Allerdings ist hier dann diese Fahrt einmal im Monat tatsächlich ein großes Problem, für das ich aktuell noch keine Lösung habe. Muss ich aber auch nicht, denn an dem Punkt sind wir ja noch nicht.

Erstmal versuche ich nun diese Eignungsprüfung zu organisieren und irgendwie hinzukriegen.

Es ist eine nahezu einmalige Chance, ich hatte ja lange nach einem (zugelassen) Assistenzhundetrainer gesucht, ohne Erfolg bzw hatten alle keine Kapazitäten mehr und auch volle Wartelisten.

Die, die mich heute angerufen hat, ist noch nicht so lange beim Assistenzhundezentrum gelistet. Sie hat das erst kürzlich doch gemacht, mit zwei Standorten, da einfach der Bedarf bei weitem nicht gedeckt war und sehr hoch ist.

Dass ich da rein rutschen könnte, wäre natürlich unfassbares Glück Punkt von daher stellt sich für mich nicht die Frage ob ich die Eignungsprüfung mache, aber durchaus dann wie ich das irgendwie organisiert bekommen könnte und ob ich es organisiert bekomme.

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Hach

Heute kam da zeitlich das neue Wärmeunterbett an. Seitdem laufe ich mit einem Dauer-Lächeln im Gesicht herum. Ja, ich bin schon echt glücklich wieder eins zu haben.

Die Betreuungssituation ist gerade arg unbefriedigend.

J, der bisherige wohnungsbetreuer, hatte Dienstag seinen letzten Tag. Der neue sollte sich eigentlich letzte Woche schon, und endgültig diese Woche melden, außer einer kurzen Nachricht, er sei der neue Betreuer, ist da bisher leider nichts gekommen

Es gibt also weder einen Termin, noch einen Plan, bisher auch kein Kennenlernen, was ich echt doof finde. Denn ein Kennenlernen gleich beim ersten Wohnungs-Termin, ich glaube das schaffe ich schlicht nicht.

Was wiederum bedeutet, dass es dann erst übernächste Woche einen Wohnungs-Termin gibt, was nach doch dann wieder längere Pause auch einfach irgendwie wieder doof ist

Ich bin froh Yari zu haben. Die gibt Struktur und eine Aufgabe, was gerade in solchen Zeiten sehr wichtig ist.

Gestern sind wir mit dem Rad in den Wald gefahren, haben dann erstmal ausgiebig gespielt und ich habe dann eine Menge Bärlauch gepflückt und zu Hause zu Bärlauch-Paste verarbeitet.

Die ersten Nudeln mit Bärlauchsauce gab es dann natürlich auch schon.

Ich nehme nach wie vor mehr Cortison, da an den zwei Tagen, an denen ich das nicht gemacht habe, es doch deutlich schlechter war. Also ist der Plan übers Wochenende noch bei der höheren Dosis zu bleiben und dann wieder zur alten zurückzukehren.

Alles in allem läuft durch für die Umstände sogar erstaunlich gut. Der Rest wird sich finden.

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Besser

Dank doppelter Cortisondosis geht es tatsächlich langsam besser.

Nach einem Tag sehr viel Diskussion mit dem Hund (und tatsächlich das erste Mal dass Gefühl, dass ich ihr nicht gewachsen bin), lief es am nächsten dann wieder gut.

2 Tage schludern lassen hat einen hohen Preis.

Aber jetzt sind wir wieder in der Spur.

Unterwegs sind wir auf viel Bärlauch gestoßen, was super war. Da werden wir heute oder morgen nochmal hin. Diesmal aber mit dem Rad, denn für Yari ist das noch deutlich zu weit zum Laufen.

Da wir aber eh mehr Rad fahren üben müssten, passt das ganz gut.

Außerdem ganz oben auf der Liste ist das länger alleine bleiben üben. Ab Mai möchte/sollte ich dringend wieder zur Physio.

Aber das wird.

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Hmm

Die letzten Tage waren schwierig. Ich bin müde und schlapp und alles ist einfach nur anstrengend.

Das wirkt sich natürlich auch aufs Hundetraining aus, ich hab nicht die nötige Geduld und Energie und so blieb das Training die letzten Tage auf der Strecke.

Das nutzt Yari natürlich so richtig schön aus. Ist ja auch viel schöner einfach durch die Gegend zu laufen und ihr Ding zu machen.

Ich bin nicht ganz sicher, ob es die Psyche ist oder am Cortisolmangel liegt. Beides ist möglich, also werde ich ab morgen mal wieder die Cortisondosis erhöhen und schauen ob das was ändert.

Da auch die Verdauung zickt, vermute ich eher, dass es an Cortison liegt.

Aber da auch die Betreuungssituation grad sehr schwierig ist, wäre Psyche durchaus auch denkbar.

Vermutlich liegt es an beidem.

Immerhin hab ich Yaris Traingsbuch fertig gemacht, fehlt mir noch der erste Trainingsplan.

Dazu muss ich Mittwoch erst mal im Erfahrung bringen, wie so eine Assistenzhundeprüfung abläuft und was sie dafür alles können muss.

Das spielt ja neben dem Dingen, die mir wichtig sind, eine nicht unerhebliche Rolle, da seit 2021 die Prüfung Pflicht ist, wollten wir das im Training schon berücksichtigen.

So, heute jedenfalls früh ins Bett und morgen dann neu durchstarten.

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Eh klar

Seit 4 Tagen geht das CPAP- Gerät nicht mehr richtig, zum An-/Ausschalten muss ich den Stecker ziehen.

Der neue beheizte Schlauch hat ja dank Hund und Katz nicht Mal die erste Nacht überlebt. Schmeckt anscheinend saulecker.

Seit vorgestern ist das Wärmeunterbett kaputt, was richtig sch…. ist, da ohne auch Schlafen nur sehr eingeschränkt möglich ist. Immer wieder interessant, wie sehr solche Sachen meinen Schlaf und mein Wohlbefinden/meine psychische Stabilität beeinflussen.

Die Blombe, die rausgefallen ist, wird nun auch zum Problem, weil der Zahn seit gestern anfängt zu schmerzen. Muss trotzdem weiter geschoben werden. Lachgas wird ja nach wie vor leider nicht übernommen und selbst mit ist das für mich eine arg große Herausforderung.

Eh klar, dass das alles innerhalb von 3 Tagen passiert (außer der Schlauch, der ist schon länger, aber im Moment auch nicht ganz so tragisch, da ich den eher bei Kälte brauche).

Alles machbar, aber hoffen wir, das nichts weiter dazu kommt.

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Hundetraining

Eigentlich wollten wir heute einen Stadt-Termin machen. Das soll der Hund ja ohne Stress können, da es reicht wenn ich dabei Stress habe.

Gestern habe ich hier jedoch der Hundetrainerin eine sehr lange Sprachnachricht geschickt, was an sich schon sehr untypisch für mich ist, ich mag Sprachnachrichten nämlich nicht.

Aber mit der Hausaufgabe aus der letzten Gruppenstunde kam ich schlicht nicht klar bzw hatte ich das Gefühl, dass Hund und ich draussen noch mehr nebeneinander statt miteinander gehen.

Entsprechend habe ich die Übung schon etwas angepasst, da ich aber durch Zufall auch mitbekommen habe, dass es für die Assistenzhundeprüfung nun eine gesetzliche Vorgabe gibt, sah ich so ein bisschen meine Felle wegschwimmen.

Also war heute ein Vor-Ort-Termin und das war auch wirklich gut so.

Wir werden uns in den nächsten Wochen tatsächlich ein bis zweimal die Woche treffen, da Yari leider sehr eigenständig ist und dass gerade in der aktuellen Phase sich noch etwas ausweitet, also genau das Gegenteil von dem was wir eigentlich erreichen wollen.

Dazu kommt dass Yari wirklich wirklich wirklich sehr stur ist. Sie bringt selbst die Hundetrainerin durchaus an ihre Geduldsgrenzen.

Ich nenne sie nicht umsonst immer wieder mal den kleinen tasmanischen Teufel.

Eigenschaften die später sicher hilfreich sein werden, aber mit beginnender Pubertät gerade wirklich große Herausforderung sind.

Wir haben jetzt eine Art Trainingsplan, die Hundetrainerin wird noch einen etwas genaueren für mich erstellen, an dem ich mich dann so etwas entlanghangeln kann.

Größte Umstellung für den Moment ist, dass es keine Spaziergänge gibt, bei denen sie einfach mal laufen kann. Natürlich darf sie stöbern und so weiter, aber in einem gesetzten Rahmen und in einem miteinander mit mir.

Dabei wird das Rad auch eine sehr große Rolle spielen, da wir sozusagen erst zu einem Ort fahren, an dem wir dann gemeinsam irgendetwas machen.

Es war gut dass wir den Termin heute so gemacht haben. Wir hatten dann eben zum Abschluss auch noch ein bisschen Reiztraining gemacht, bei dem sie mir eigentlich mehr gezeigt hat, wie ich das am besten umsetze.

Ziel ist es ja dass Yari dann in allen Situationen sehr gelassen ist.

Auch da wird das Rad eine größere Rolle spielen.

Nachdem in der letzten Woche eher das Gefühl war, das geht alles in die falsche Richtung und irgendwas stimmt nicht so richtig, fühlt es sich jetzt wieder stimmig an.

Natürlich fällt es mir schwer sie nicht einfach so mal laufen zu lassen, vor allem weil sie das sehr vehement einfordert, aber ich sehe auch, dass das so nicht funktioniert und Yari hier einfach andere Grenzen und andere Voraussetzungen braucht, als manch andere Hund.

Das ist der Nachteil bei der Ausbildung eines sehr sturen und sehr selbstbewussten Hundes, sie will halt nicht nur gefallen, sondern hat ihren eigenen Kopf. Das mag ich ja auch, im Moment versucht sie nur gerade sehr massiv ihren Kopf durchzusetzen und hat dabei eine bewundernswerte Geduld und Sturheit.

So können allein der Weg über unsere Wiese (maximal 5 m) durchaus etwa 40 Minuten dauern.

Gott sei Dank kann ich auch ein Sturkopf sein und da ich hier im Ort oder in der Straße sowieso schon den Ruf einer arg schrulligen Person habe, stört es mich da tatsächlich auch nicht wirklich, dabei gesehen zu werden, wie ich 40 Minuten für 5 Meter benötige, nur weil ich möchte und darauf bestehe, dass der Hund nicht vor mir ist und nicht zieht.

Oder den Hund auf den Armen durch die Gegend schleppe, weil dieser das alles bis auf das letzte ausreizt und er sich ja trotzdem irgendwann irgendwo lösen muss.

Außerdem ist das die einzige Möglichkeit, aus dem kleinen tasmanischen um sich beißenden Teufel (weil es grade mal wieder nicht nach ihrem Kopf geht), wieder meinen kleinen Hund zu machen.

Das lustige dabei ist ja, dass man immer genau sieht, dass sie sehr gebau weiß, was eigentlich gerade erwartet würde und sie wirklich einfach nur klar nicht möchte. Pokerface hat sie keins.

Dabei werden da jetzt nicht irgendwelche großen Dinge erwartet, sondern einfach nur, dass sie auch draußen auf mich achtet und in meiner Nähe bleibt, ohne mich quer durch die Pampa zu ziehen.

Natürlich gibt es auch genauso diese Spaziergänge, bei denen alles gut läuft sie gut mitmacht und wir beide Spaß haben. Das ist ja auch unser Ziel, gemeinsam Spaß haben.

Gott sei Dank gibt es auch diese Spaziergänge, sonst würde ich natürlich verzweifeln.

Yari muss nur noch lernen, das zusammen Spaß haben halt nur geht, wenn sie auch auf mich achtet

Und dass ich ihrem Sturkopf durchaus auch gewachsen bin und den längeren Atem habe, auch wenn sie das jedes Mal aufs Neue extrem austestet.

Sie ist halt ein Charakterkopf, das mag ich auch sehr an ihr und ich wusste vorher, das es durchaus auch anstrengend sein kann und werden wird, mich selbst ihr gegenüber auch interessant genug zu machen und bei so ausgeprägter Eigenständigkeit das Miteinander in den Vordergrund zu stellen.

Dieses Miteinander ist aber die Bedienung für ihre Arbeit als Assistenzhund.

Wenn ich ehrlich bin, mag ich diese Herausforderung. Ich hoffe nur, das meine Geduld etwas länger durchhält als ihr Dickkopf.

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