Das Jahr 2022 und 2023

Wie jedes Jahr blicke ich zurück auf das letzte Jahr, vergleiche es mit dem letzten Rückblick (kursiv geschrieben) und schaue wo ich hin will, was ich ändern möchte. Nicht als „Vorsätze“ – eher wie ein Innehalten und schauen ob der Weg auf dem ich bin auch der ist, auf dem ich sein möchte.

Aber auch meine Wünsche – was würde ich gerne versuchen, ausprobieren, neu/ganz anders machen, eher spielerisch für mich neu entwickeln oder ähnliches. Auch hier nicht als Vorsatz – eher als Wunsch oder Traum, der aber auch realistisch ist, also durchaus umsetzbar. Wobei weniger das Ergebnis zählt, sondern mehr das ausprobieren, mir neue Horizonte erschließen.

Das Jahr 2022

körperlich:

– weiter fitter werden,

– mit dem Rad selbstständig in die Stadt/zu Terminen kommen

– weiter Gewicht reduzieren!

ja ich bin deutlich fitter geworden, konnte viele Termine mit Rad erreichen (noch nicht alle) und auch weiter Gewicht reduzieren – aktuell sind es 40 Kilo weniger

psychisch:

– mehr Stabilität/Boden unter den Füßen

– weiter destruktives Verhalten reduzieren!

– wenn das alleine nicht klappt, wieder Therapeut suchen

Die erste Jahreshälfte verlor ich mehr und mehr an Stabilität und Boden und leider ist auch das destruktive Verhalten nicht wirklich weniger geworden. Aber ich habe Sicherheiten über die gesetzliche Betreuung eingebaut und da die so viel Mist gebaut hat, auch endlich den Wechsel beantragt und die macht das super.

Im Prinzip war Yari mein bester Therapeut – und ab September gab es auch einen guten ambulanten Betreuer, damit ist wieder deutlich mehr Stabilität und Boden unter den Füßen.

– Finanzen in den Griff kriegen

ich arbeite dran und hoffe mit der neuen und fähigen gesetzlichen Betreuung das endgültig in den Griff zu kriegen.

– einen Hund anschaffen und mit der Ausbildung zum Assistenzhund beginnen

am 5. März ist Yari eingezogen – Assistenzhund wird sie keiner, da sie dafür die nächsten 2 Jahre nur an der Leine laufen dürfte, nicht toben und spielen – und das ist ehrlichgesagt für mich Quälerei. Vor allem für diesen kleine Freigeist von Hund.

Daher wird sie jetzt zum Emotial Support Dog – und weil sie da schon große Fähigkeiten gezeigt hat, auch zum medizinischen Warnhund – ausgebildet.

Betreuung/Zwischenmenschliches

– hoffentlich wieder eine funktionierende Betreuung etablieren

seit September läuft das endlich wieder

– mich mehr mit MissMutig treffen

in den letzten Wochen treffen wir uns meist sonntags zur gemeinsamen Hunderunde – finde ich sehr schön!

– regelmäßige Spazierrunden mit Hund und Hans

naja Hund muss und Hans kommt bei schönem Wetter mit

– Hundeschule

sind wir wieder wöchentlich, sofern der Nachbar mit seinem Hund auch fährt (bei denen fahren wir nämlich mit)

Wohnung:

– ENTRÜMPELN! Was nicht in Schränken Platz hat, kommt weg, keine Kartons, Kisten usw rumstehen haben

– auch Möbel reduzieren

– Struktur in die Wohnung kriegen

– es schaffen, die wieder mit einem Betreuungstermin auch hinzukriegen

– Hundeplatz einrichten

Tja – da waren wir auf einem sehr guten Weg und dann fiel auf einmal die Betreuung komplett weg. Das hat erstmal zu großen Krisen und leider zu extremen Chaos geführt. Und das ist noch geschönt ausgedrückt.

Seit September endlich wieder Betreuung und wir kommen voran. Langsam – aber immerhin.

Ich wünsche mir, dass ich es schaffe die Wohnung auf einen Stand zu bringen, die für einen Hund auch gut und gefahrlos ist (Hunde sind da leider doch verfressener als Katzen und damit. Und im Anschluss eben auch einen passenden Hund finden und hier einziehen lassen. Mit diesem eine Verbindung aufbauen und eine neue Tagesstruktur aufbauen.

Abgesehen von der Wohnung ist hier ein Hund eingezogen, den ich nicht mehr missen möchte und der mir so unendlich gut tut und mehr als jede Therapie hilft.

In dessen Folge dann eben mehr Stabilität und innere Ruhe finden.

Da arbeite ich noch dran

Und ich wünsche mir von den Fahrtkostenübernahmen unabhängig zu werden, selbständig Termine wahr nehmen zu können.

Tja – leider noch nicht wirklich, aber es wird besser und mit dem Rad klappt schon recht viel.

Das Jahr 2023

körperlich:

– weiter Gewicht reduzieren

– Termine mit Rad oder Bus erreichen

– weiter fitter werden

psychisch:

– endlich wieder mehr Stabilität und Ruhe finden

– nochmal versuchen einen Ansprechpartner zu finden, der zumindest das nötige Schriftliche machen kann.

zwischenmenschlich/Betreuung

– mit dem Betreuer die Wohnsituation in den Griff kriegen!

– regelmäßiges Treffen mit MissMutig

– weiter regelmäßig zur Hundeschule und mit der Ausbildung weitestgehend fertig werden, so dass wir dann mehr auf „festigen“ achten können

finanziell:

die Finanzielle Situation wieder in den Griff kriegen!

Wohnung:

– das wird wohl das Hauptthema werden, neben der Hundeausbildung. Ich hoffe, dass wir da ein System schaffen, mit dem wir das dann auch gut hinbekommen.

Generell ist es so ein bisschen das Gefühl neu anzufangen. Mit neuer ambulanter und neuer gesetzliche Betreuung wieder eine Art Hilfsnetzwerk aufbauen und mich aus dem arg tiefen Tal der letzten 2-3 Jahr wieder rausarbeiten.

Yari ist da so eine unfassbar große Unterstützung – ich bin jeden einzelnen Tag immer wieder gerührt vor Dankbarkeit, sie zu haben. Dankbar an all diese Menschen, die mir das ermöglicht haben und ermöglichen.

Ihr Lieben – auch wenn ich so gar nichts von mir hören lasse, nicht auf mails und Karten usw antworte – ich denke jeden Tag an euch und bin unendlich dankbar! Irgendwann schaffe ich dann auch wieder mehr direkten Kontakt und werde mich auch noch persönlich bei euch melden – bis dahin erstmal nur hier.

Das möchte ich auch weiterhin und noch mehr im nächsten Jahr hinbekommen – mehr Stabilität und Ruhe und die Kraft und Energie für direkten Kontakt. Mails nicht nur schreiben und dann im Entwürfe-Ordner versauern lassen, sondern auch losschicken können. Der Dankbarkeit Ausdruck verleihen.

Ohne der Angst, dass ja ein Danke gar nicht reicht und aussagt, was ich eigentlich sagen möchte.

Diese Dankbarkeit möchte ich auch weiter mitnehmen.

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