Betreuung

Es wird keine ambulante Betreuung mehr geben. Bisher hat immer der Therapeut das entsprechende Schreiben, dass ein persönliches Treffen für mich nicht möglich ist, weil das massiv triggert, geschrieben.

Ich hab aber keinen mehr und die Ärzte hatten ja nie was mit zu tun und verstehen das Problem nicht. Zumal ich es aktuell auch nicht erklären kann, weil schon das Gespräch darüber triggert und ich dann nur verstumme, was gab gern wieder als stur oder bockig gesehen wird.

Da die bisherigen Schreiben von der PIA nicht zur Verfügung gestellt werden (also dem Arzt jetzt), gibt’s keine Stellungnahme.

Hinkriegen tu ich es aber auch nicht. Also wird sie nicht bewilligt.

Ich hab keine Kraft darum zu kämpfen.

Das macht wieder deutlich wieviel meines Hilfenetzwerkes ich in den letzten 3 Jahren verloren habe (bis auf eine Person alle!). Menschen die dann für mich kämpften, wenn ich es nicht mehr konnte.

Die erklären konnten, wofür mir die Worte fehlen oder im Hals stecken bleiben.

Und wie weit der Rausschmiss aus der PIA greift. Es ging nie nur um Therapie, sondern eben immer vorrangig auch um die nötigen Schreiben für Ämter und Behörden.

Weil dort die Zeit war, auch Mal zu erklären, wenn es nicht grad aktuell war oder zu sehen was es eben mit mir macht, dieses Thema.

Zeit, die beim Arzttermin schlicht nicht ist. Weil es um Medikamente geht und eben das medizinische. Für das andere gab es ja die Therapie.

Ich bin das alles leid, bin es einfach müde.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Krisenmodus, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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