auf und ab

Es gibt gute und schlechte Tage.

Das Rad ist in der Werkstatt und ich warte auf deinen Anruf oder die Nachricht, wann es fertig ist – und was es im Endeffekt kosten wird.

Der Betreuer ist in Quarantäne, ich hoffe, dass ich morgen erfahre wie lange noch bzw ob er am Donnerstag kommen kann.

Morgen habe ich das Vorgespräch mit der Hundetrainerin, die mir bei der Auswahl des Hundes helfen soll/wird.

Es ist also im den letzten Tagen einiges passiert, heute war ich wieder schwimmen, was nach dem gestrigen echt Shit-Tag, richtig gut getan hat. Aber ich war danach auch entsprechend fertig und müde.

Ansonsten geht es gerade darum die Wohnung hundesicher zu machen, also wirklich misten, Schränke rauszuschmeißen um mehr Platz zu schaffen und so weiter

Das klappt an manchen Tagen besser an anderen gar nicht. Trotzdem geht es voran.

Anvisiert ist nach wie vor Ende Februar, da möchte ich die Wohnung soweit fertig haben, dass ein Hund einziehen könnte.

Alltag sieht aber nach wie vor eher so aus, dass ich nicht bin. Nicht denken, nicht fühle, nicht sein. Ablenken ohne Ende, was einigermaßen gut funktioniert, aber natürlich eher eine Flucht ist.

Wie es mit der Betreuung weitergeht oder mit der Wohnung oder ob die Fahrtkosten weiter übernommen werden und so weiter ist nach wie vor alles unklar. Der Antrag auf Wohngeld ist meines Wissens auch noch nicht raus, weil da noch Unterlagen fehlten, um die sich aber die gesetzliche Betreuerin kümmert.

 

Da ich diesbezüglich gerade nichts tun kann, ist die Flucht das einzige was das alles gerade aushalten lässt.

Wobei einen sehr großen Teil da die Aussicht auf den Hund ausmacht und eben für diesen soweit alles vorzubereiten und zu organisieren. Das lässt mich weitermachen und darum kämpfen. Und aktiv sein. Denn nichts ist schlimmer für mich als passiv sein zu müssen, nichts tun zu können und für den Hund ist hier noch einiges zu tun.

 

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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