durchhalten

Immer noch im Krisenmodus.

Am 25. bei MissMutig zum Essen eingeladen gewesen, kurz vorher festgestellt, dass wir am Donnerstag davor wohl versehentlich die Weihnachtsgeschenke von ihr und ihrem Sohn im Altpapier entsorgt hatten.

Und natürlich wurde am 24. noch geleert.

Trotzdem war das Treffen mit ihr wie immer toll und das Essen einfach nur klasse.

Heute dann erfahren, dass die Krankenkasse die Fahrtkostenrechnung vom Taxiunternehmen abgelehnt hat – es läge keine Bewilligung vor.

Sind ja auch nur über 400 Euro – kotz.

Warte jetzt noch auf die Rechnung und muss das dann mit der Krankenkasse klären.

Der neue Antrag ist auch noch nicht raus, der wurde nämlich vom Arzt bei der falschen Kasse eingereicht und da etwas fehlt, kann ich das nicht einfach so weiterleiten.

Die Gangschaltung vom Rad ist auch kaputt – da warte ich noch auf den Freund von MissMutig – in der Hoffnung, dass er das repariert bekommt.

Theoretisch könnte ich mich da einfuchsen und mit youtube-Videos selber schauen, aber so wie bei mir grad alles schief geht, ist das glaub ich keine gute Idee.

Ich krieg gar nichts mehr auf die Reihe.

Keine Ahnung, was ich ohne MissMutig machen würde. Die ist so eine große Hilfe und Stütze.

Und ich bin ihr so unendlich dankbar, dass sie das Entrümpeln übernimmt – ich bin da so out of order grad – dass alles grad den Bach runter zu gehen scheint. Sie springt in der Wohnung grad ein, damit das mit dem Hund nicht hoffnungslos wird. Denn ehrlichgesagt ist das grad das einzige was irgendwie aufrecht hält. So eine Art: nur noch bis dahin durchhalten.

Natürlich auch mit der Hoffnung, wenn hier andere und mehr Struktur drin ist – auch die Betreuungssituation entschärft wird und sich J. vielleicht doch nochmal überlegt, ob er weiter macht. Weil es wieder mehr Betreuung wird und nicht nur Wohnung.

Bis dahin – durchhalten – irgendwie. Und alles mir mögliche tun, damit das mit dem (Assistenz-)Hund Realität werden kann. Auch wenn das heißt, Hilfe anzunehmen oder das Entrümpeln eben – abzugeben, weil ich es grad überhaupt nicht hinbekomme.

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Projekt, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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