und weiter

Hatte dann auch an die Adipositasambulanz geschrieben und da den einen oder anderen Tipp bekommen. Am Stimmigsten klingt das mit zu wenig Flüssigkeit, denn ich hab zwar die Trinkmenge beibehalten, aber tatsächlich kaum Suppen oder Mahlzeiten mit mehr Flüssigkeit gegessen, es könnte daher einfach zu wenig gewesen sein, damit Niere und Leber wirklich gut arbeiten können und somit den Stoffwechsel auch am Laufen halten.

Da werde ich jetzt erstmal deutlich bewusster drauf achten und ic hhoffe, dass es sich dann wieder einpendelt.

Außerdem war die Psyche (ob ich den Schutzpanzer evt brauche oder mir weniger Gewicht Angst macht – das kann ich ziemlich ausschließen, weil ich mich echt drauf freue und da gar keine Angst hab) und die Frage nach Lipödem (weiß ich nicht, war mal im Gespräch, aber dann hieß es, es sei im Endeffekt eh egal, weil zu schwer ist zu schwer) Thema und ich bin wieder sehr froh, dass ich die im Hintergrund habe und man sich da wirklich immer melden kann, ohne dass man sich blöd vorkommen muss.

Dann bin ich mit der gesetzlichen Betreuung die finanzielle Situation angegangen – es wird konkreter und ich hab mich jetzt dazu entschieden, dass ich da mehr Unterstützung möchte und das ist bereits beantragt. Im Klartext heißt das dann, dass ich nur noch auf ein Konto direkt Zugriff habe (den auch völlig frei), Rente und Fixkosten jeweils aufs/vom anderen Konto automatisch ein-/ausgehen und ich somit den Betrag auf dem anderen Konte wirklich zur freien Verfügung habe.

Ich hab mich da letztes Jahr wirklich sehr reingeritten und auch wenn ich es mittlerweile wieder hinbekomme, will ich diese Angst nicht mehr haben, dass ich da wieder in dissoziativen Zuständen Mist baue.

So habe ich dann einfach ein Konto, über das ich mir keinen Kopf machen muss, weil alle Kosten da schon abgezogen sind und das Geld hab ich dann einfach zur Verfügung und wenns leer ist, ist es leer.

War etwas schwierig, weil ich es jetzt ja wieder hinkriege, aber ich will einfach der Möglichkeit, da wieder irgenwie Mist zu bauen, einfach zumachen – geht dann einfach nicht mehr.

Außerdem wird dann auch der Mist vom letzten Jahr nicht immer weitergetragen, sondern soweit geklärt, dasss ich mir auch da keinen Kopf mehr machen muss.

Der Kredit (vom Rad) wird weiter abbezahlt und wenn der erledigt ist, kann ich mich evt um die Finanzierung eines Assistenzhundes kümmern.

Das Schwierigste war dabei für mich, dass ich diese Hilfe wollte, aber das Gefühl hatte, dass ich es mir damit einfach mache, weil es anders ja auch wieder ging. Es hat gedauert bis ich mir eingestehen konnte, dass Hilfe nicht nur im äußersten Notfall da ist, sondern auch um diesen Notfall gar nicht erst eintreten zu lassen. Denn dummerweise geht es dann ja nicht so schnell das um zu stellen.

Wann das wirklich umgestellt wird muss ich schauen – das läuft ja übers Amtsgericht und mein Arzt muss da ein Gutachten zu schreiben und der ist erstens grad im Urlaub und zweitesn wird er mich dann erstmal anrufen, was er da überhaupt schreiben soll.

Aber ich merke die Erleichterung, dass ich das jetzt angeleiert habe. Das letzte Jahr, bzw mein extrem destruktives Verhalten, hat mich sehr verunsichert und bereitet mir bis heute Schwieigkeiten – nicht nur wegen der Rückzahlung, sondern auch die Angst, dass es wieder so eine Phase gibt, dass ich wieder alles gefährde oder Mist baue.  Hab da ja letztes Jahr auch nicht mit gerechnet.

Verantwortung übernehmen. Hinschauen und nicht ignorieren und Kopf in den Sand stecken oder mich auf Rückzahlungen einlassen, die einfach gar nicht realistisch sind, weil ich nun mal auch was essen oder die Miete zahlen muss.

Es ist richtig so.

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